Grußworte

Liebe Thüringerinnen und Thüringer, verehrte Gäste aus nah und fern!

Gastgeber des 14. Thüringentages ist die Stadt Sondershausen. In guter Tradition feiern wir vom 7. bis 9. Juni 2013 das größte Landes- und Bürgerfest im Freistaat.

Der Thüringentag Sondershausen wird den Besuchern viele Höhepunkte bieten.
Seien Sie herzlich eingeladen, die zahlreichen Veranstaltungen, die bunten Informations- und Unterhaltungsmeilen, die Bühnenprogramme, den großen Festumzug und die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten der Stadt Sondershausen zu besuchen.

Die Tradition von Musik, Bergbau und die Residenzkultur verleiht dem Thüringentag in Sondershausen eine wahrhaft „fürstliche Note“!

Über 200 Jahre war Sondershausen Sitz der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen. Auf diese Residenzgeschichte geht großes kulturhistorisches Potenzial zurück. So gehört das Residenzschloss Sondershausen und andere baukulturelle Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, das Gottschalcksche Haus und die Trinitatiskirche zu den herausragenden touristischen Höhepunkten.
Neben seiner Musikgeschichte, die das Loh-Orchester oder Komponisten wie Franz Liszt und Max Reger nach Sondershausen geführt bzw. hervorgebracht haben, verfügt Sondershausen auch über einige bedeutende Bergbau-Attraktionen. Hier sei neben dem ehemaligen Kaliwerk „Glückauf“ auch der größte Konzertsaal der Welt in 700 m Tiefe erwähnt.

Der Thüringentag ist eine Erfolgsgeschichte – ein „Fest für Land und Leute“! In allen Regionen des Landes, ob Altenburg oder Heiligenstadt, Eisenach oder Greiz, Mühlhausen oder Ilmenau, Erfurt, Jena oder Gera, überall hat er über die Jahre hinweg bereits ein Millionenpublikum in seinen Bann gezogen. Ich bin mir sicher, Sondershausen wird sich würdig in diese Ahnengalerie der Ausrichterstädte einreihen!

Ich wünsche allen Gästen und Teilnehmern frohe sowie ereignisreiche Tage und viel Spaß bei allen Veranstaltungen. Mein Dank gilt den Organisatoren, Helfern und Sondershäusern, die mit viel Engagement den 14. Thüringentag vorbereiten und unterstützen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Sondershausen!

Ihre

Christine Lieberknecht
Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen

 

 

Herzlich willkommen

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sondershausen,

des gesamten Freistaates Thüringen und Besucher dieser Internetseite,

der Freistaat Thüringen und die Musik- und Bergstadt Sondershausen bereiten gemeinsam den 14. Thüringentag, der vom 7.- 9. Juni 2013 in Sondershausen stattfinden wird, vor. Traditionsgemäß sind dies Festtage von den Thüringern für die Thüringer und all ihren Gästen.

Entsprechend der Geschichte der Stadt Sondershausen stehen die drei Themenbereiche Residenz, Musik und Bergbau im Mittelpunkt. Der Thüringentag ist aber auch dafür geschaffen, die einzelnen Regionen Thüringens, deren Einrichtungen und
Institutionen mit ihren Besonderheiten bzw. Einzigartigkeiten, zu präsentieren.

Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, worauf wir zu Recht stolz sind. Identifizieren wir uns mit unserer Heimat und animieren wir Gäste, die Besonderheiten unseres Freistaates auf engstem Raum kennenzulernen. Ich lade Sie deshalb herzlich zur Mitwirkung am Thüringentag 2013 ein. Nutzen Sie zur Anmeldung die beigefügten Meldebögen.

Ich freue mich über Ihr Engagement und wünsche uns allen gutes Gelingen.

Das Organisationsteam rund um unsere Stadtmarketing GmbH wird ein buntes Rahmenprogramm und verschiedene Themenstraßen/-plätze/-meilen anbieten, die informative Unterhaltung für alle Generationen in vielfältigster Form garantieren. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt sein. Erste Informationen dazu sind den nachfolgenden Internetseiten zu entnehmen.

Sollten Sie Sondershausen bisher noch nicht besucht und kennengelernt haben, kommen Sie zum Thüringentag 2013 in unsere Stadt. Lernen Sie das zu den bau- und kunstgeschichtlich bedeutensten Schlossanlagen Thüringens zählende Residenzschloss der Schwarzburger Fürsten kennen. Bewundern Sie die Einmaligkeiten in unserem Schlossmuseum. Genießen Sie die aus einer mehr als 300-jährigen Musikgeschichte des heutigen Lohorchesters resultierende Klangvielfalt. Zahlreiche Chöre und Musikgruppen, die Kreismusikschule „Carl-Schroeder-Konservatorium“ sowie die Thüringer Landesmusikakademie sind nur einige Beispiele, die die Musiktradition auch heute leben lassen.

Herzlich willkommen zum Thüringentag in der Musik- und Bergstadt Sondershausen.

Wir freuen uns auf Sie.

Joachim Kreyer, Bürgermeister

Historie des Thüringentages

Zum ersten Mal wurde der Thüringentag 1996 veranstaltet. Intension des Landes Thüringen für diesen Tag war, ein Fest der Thüringer für Thüringer zu gestalten.
Historie des Thüringentages

Bis 2007 fand der Thüringentag jährlich statt, danach nur noch alle zwei Jahre.
Bisherige Veranstaltungsorte:

  • 1996 Altenburg
  • 1997 Heilbad Heiligenstadt, Feier im Jahr der 1100. erstmaligen urkundlichen Erwähnung des Eichsfelds
  • 1998 Ilmenau
  • 1999 Saalfeld/Saale, Feier im Jahr des 1100. Stadtjubiläums
  • 2000 Erfurt, Motto Brücken bauen
  • 2001 Gera, Motto gera.de hier
  • 2002 Sonneberg, Motto Sonneberg spielt auf!
  • 2003 Mühlhausen/Thüringen, Motto miteinander mittendrin
  • 2004 kein Thüringentag wegen der Ausrichtung des Festakts zum Tag der Deutschen Einheit
  • 2005 Meiningen, Motto Bühne frei in Meiningen
  • 2006 Jena, Motto Rendezvous in Jena
  • 2007 Eisenach, Feier im Elisabeth-Jahr
  • 2009 Greiz, Motto Greiz hat Reiz!, 800. Stadtjubiläum
  • 2011 Gotha, Motto Gotha adelt!
  • 2013 Sondershausen

Besucherzahlen:
Während Eisenach 2007 rund 300.000 Besucher begrüßen konnte, besuchten in Greiz, zwei Jahre später, rund 200.000 Gäste das Fest. So viele kamen im Jahr 2011 auch zum Thüringentag nach Gotha.
Auf Grund der geografischen Lage, erwartet die Stadt Sondershausen im Norden des Freistaates zum Thüringentag 2013 zwischen 100.000 und 150.000 Besucher.

Historie Sondershausens

Sondershausen – mit fürstlicher Note.

Sondershausen wird urkundlich erstmals 1125 n. Chr. erwähnt. Die Entstehung dürfte jedoch in der fränkischen Zeit um 800 n. Chr. liegen. Die Blütezeit von Sondershausen begann 1356 n. Chr., indem die Stadt durch Erbschaft an die gräfliche Dynastie der Schwarzburger übergeht, die die Stadt bis 1918 als Residenz und Landeshauptstadt ausbauten und nutzten. 1697 wurden die Schwarzburger in den Reichsfürstenstand erhoben.

Von 1534-1555 lässt Graf Günther an der Stelle der Sondershäuser Burg ein Renaissanceschloss errichten, das im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut wird. Insbesondere zum Ende des 17. Jahrhunderts und zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Renaissanceflügel des Schlosses im Stil des Barock überformt und erweitert. Westlich des Schlossgebäudes entstanden im Lustgarten die Orangerie und das Achteckhaus. Mitte und Ende des 18. Jahrhunderts erhielt das Residenzschloss durch Neubau des Westflügels und des neuen Nordflügels seine endgültige architektonische Prägung als unregelmäßige Vierflügelanlage mit großzügigem Schlosspark. Noch heute gehört das Schloss Sondershausen zu den bau- und kunstgeschichtlich bedeutendsten Schlossanlagen Thüringens.

Neben der die Stadt überragende Schlossanlage, haben die über die Jahrhunderte regierenden Fürsten natürlich auch das übrige Stadtbild geprägt und durch die Gründung von Schulen, Krankenhäusern und sonstigen wohltätigen Einrichtungen für die Bürger gesorgt. Einer der Hauptaugenmerke lag jedoch in der Förderung von Musik und Theater. So wird 1637 erstmals die Hofkapelle erwähnt, die kurz nach 1800 zu einem Sinfonieorchester erweitert wird. Spielstätten waren zunächst die großzügigen Räumlichkeiten des Schlosses, bis 1824 das Hoftheater und 1837 die Lohhalle als öffentliche Spielstätten errichtet wurden. Der Name der Spielstätte im Loh wurde 1919 bei Ausrufen der Republik auf das Orchester übertragen und bis zum heutigen Tage fortgeführt. Noch heute sehr bekannte beziehungsweise berühmte Musiker und Komponisten standen dem Orchester vor. Sie haben das Lohorchester sowie andere musikalische Einrichtungen geprägt und weit über die Grenzen von Sondershausen hinaus bekannt gemacht. Gemeinsam mit dem Theater Nordhausen wird diese über Jahrhunderte aufgebaute Tradition auch heute fortgesetzt. Weitere Belege dafür sind das Carl-Schroeder-Konservatorium als Musikschule für weit über 1.000 Schüler, sowie die seit fünf Jahren in Sondershausen ansässige Thüringer Landesmusikakademie.

Diese geschichtlichen Hintergründe bildeten bei der Wahl des Slogan für den Thüringentag 2013 die wesentliche Grundlage: Mit fürstlicher Note.

Die Gäste der Musik- und Bergstadt erleben Fürstlichkeit in verschiedenen Facetten. Neben einem bunt gestalteten, hochkarätigen Bühnenprogramm, werden Kultur, Geschichte, Unterhaltung und kulinarische Köstlichkeiten vom Feinsten geboten.

Aber auch das dritte Merkmal der Stadt Sondershausen, nämlich der im Namen der Stadt verankerte Bergbau, soll und darf nicht unerwähnt bleiben. Der Nachweis von Salzen durch eine 1888 niedergebrachte Bohrung bei Bleicherode führte Bergwerksunternehmer aus ganz Deutschland nach Nordthüringen. In Sondershausen erhielt Heinrich Leopold Brügman von der fürstlichen Regierung das Recht, nach Salz zu bohren und dieses zu gewinnen. Mit der Teufung des ersten Schachtes 1893 und später weitere fünf Schächte, begann die über 120-jährige Bergbaugeschichte in Sondershausen.

Hauptprodukte waren Kalidüngemittel und verschiedene Nebenprodukte wie Brom und Magnesiumchlorid. In der Folgezeit entwickelte sich Sondershausen zu einem Kalistandort mit Exportverbindungen in alle Welt und zu einem Zentrum der Kaliforschung.

Heute werden die Grubenanlagen überwiegend für den Versatz genutzt, aber auch die Gewinnung von Salzen wurde wieder aktiviert. Die Kaliforschung und die ihr angegliederte Bereiche tragen den Namen von Sondershausen in die ganze Welt.

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